Soulfood Passionistas

Max Stiegl: Roh, ehrlich und respektlos charmant!

Carsten Henn, Buddy Zipper Season 6 Episode 186

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Folge 186: Ein Mann, ein Bärenfilet, kein Filter: Max Stiegl, der jüngste Sternekoch der Welt und charmanteste Provokateur des Burgenlands, trifft auf Carsten und Buddy – und was soll man sagen: Es wird wild. Im wahrsten Sinne.

Zwischen Biber, Bären und Pferdehoden (kein Scherz!) serviert Max seine ganz eigene Philosophie: „Nose to Tail“ ist kein Trend, sondern Lebensart. Während andere ihr Fleisch im Sous-Vide-Beutel ertränken, denkt Stiegl eher in Dimensionen von Innereien, Blutwurst und Hirn in Butter. Nachhaltigkeit ist bei ihm kein Buzzword, sondern Handwerk – und manchmal riecht’s halt auch ein bisschen danach. Die drei plaudern über Biberabschusspläne, pannonische Küche (ja, das gibt’s wirklich), die Sinnlosigkeit von mariniertem Grillfleisch und warum ein 3.000-Euro-Grill mit Discounter-Steak eigentlich eine Beleidigung für jedes Tier ist. Dazwischen gibt’s charmant-schräge Lebensweisheiten: „Man muss nicht sexsüchtig sein, um ein Bordell zu betreiben“ – Zitat des Tages.

Natürlich darf auch ein bisschen Namedropping nicht fehlen: Anthony Bourdain („Love this guy!“) hat ihn gefeiert, und Rammstein, The Duc Ngo und Joachim Wissler kriegen ihre eigene verbale Marinade ab.

Fazit: Ein Gespräch wie Max selbst – roh, ehrlich, respektlos charmant.
Zwischen Bärenfilet, Wurstkessel und Küchenphilosophie wird klar: Dieser Mann kocht nicht für Feiglinge.

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186-max-stiegl


2025-10-16 07:20:47

00:00:04 Speaker 1
Ihr braucht Soul Food, ihr bekommt Soul Food. Wir sind die Soul Food Passionistas. Für euch, ihr Helden am Herd. Mit Carsten Henn und Bali Zipper. Bah, wir haben ihn erwischt. Ich bin jetzt quer durch die Halle gelaufen, um diesen Mann zu fangen, wie auch der Schweiß auf seiner Stirn. Also der Schweiß alles, was ich habe, aber bei den Proportionen kein Wunder, da muss ja auch kräftig was gehen.

00:00:38 Speaker 1
Ja, ist ja so, ich kann mich, ich ist ja nicht wie bei dir, dass ich mir ständig aussuchen kann, womit ich mich gesund ernähre. Nein, wir sitzen hier auf der Roting Blinden Convention, das ist sozusagen Backstage. Ja, noch mal danke ans Team, dass wir hier sitzen dürfen und Max Stiegl ist bei uns.

00:00:55 Speaker 2
Ja, oder weil gerade noch auf der Bühne, das ist ja wirklich Rockstar-Dasein hier, oder wenn man da unten ist und vor den vor den Massen kocht.

00:01:01 Speaker 3
Ja, das ist schon was Besonderes und das ist ja auch schön, das ist in der eigenen Blase ein bisschen was kochen und das ist immer so ein Tag, wo man viel ausblendet, weil wenn man sich mit den Kolleginnen und Kollegen hier unterhält, es geht allen gut, es ist alles schön, das ist so ein bisschen wie ein Instaleben. Also es ist so, ja so, alles ist schön, jeder fährt ein gutes Auto, alle essen gut und alle, alles, das ist irgendwie so unsere Gastroblase, aber die natürlich. zum Monatsende anders aussieht.

00:01:25 Speaker 1
Ja, ja, genau. Also ich, ich hab gerade auch 2 Kollegen getroffen, aus der, aus der, also ich sag mal, hier aus dem weiteren Umfeld, denen es nicht so gut geht, wie man es offensichtlich weiß, in Sachen Insolvenz und dies und das, aber es ist alles super. Ne, ne, auf der anderen Seite, was will man auch sagen, willst du es hören, dass es denen schlecht geht.

00:01:42 Speaker 3
Nein, überhaupt nicht, aber ich denk mal.

00:01:44 Speaker 1
Ich bin aber zutiefst enttäuscht, ich hab gedacht, ich kriege jetzt Bärentatze von dir und dann war es doch nur ein Biber, Max, was ist passiert.

00:01:50 Speaker 3
Nein, es war kein Biber, es war ein ein Bärenfilet, war das, es war kein Biber.

00:01:54 Speaker 1
Zum Schluss hab ich Biber gesehen, nein.

00:01:55 Speaker 3
Nein, nein, du musst nicht entschuldigen, du solltest nur aufpassen, achtsamer sein. Es war ein Bärenfilet, wir wollten eine Bärentatze bringen, das ist aber nicht ganz geglückt und dann haben wir eine Bärensalami und einen ein Bärenfilet gehabt. Wie war hatten wir letztes Jahr. O. K., wo kriegt man denn ein Bär her? Ah, im Wald. Ja, ja, aus Rumänien dann oder? Nein, nicht also es gibt in Slowenien, es gibt die Slowenien, Tschechien, Slowakei, Rumänien, auch in vielen Ländern der Europäischen Union gibt es einen Bärenabschussplan und da werden die Bären einfach ganz normal entnommen und werden dann begutachtet und beschaut auf den Linien und auf alles und wenn sie als gesund empfunden werden, dürfen sie auch verkauft werden.

00:02:38 Speaker 1
Ja, und wie, wie bist du da drauf gekommen.

00:02:41 Speaker 3
Das weiß man ja, oder? Also man durfte auch bis zu Jahresbeginn in Österreich Bärenfleisch verkaufen und das wurde uns jetzt untersagt, warum auch immer. Ich werde der Sache ein bisschen nachgehen, aber man darf nicht einmal Bärenprodukte aus der Europäischen Union in Österreich, am Markt bringen.

00:03:01 Speaker 1
Ja, ich fand auch diese Biber Diskussion vollen völligen Quatsch.

00:03:05 Speaker 3
Ja, wobei das hat viel ausgelöst. Also die eine Diskussion ist ja nichts Schlechtes, es ist ja was Gutes, man bringt ja was ins Rohr, man diskutiert ja und ich sag, ich sag immer, auf jeden Regen folgt die Sonne und es hat jetzt unter anderem dazu geführt, dass in, 4 der 9 Bundesländer in Österreich schon einen Biberabschussplan, einen Biberentnahmeplan gibt und man darf Biber verwerten, also man darf Biber erlegen, entnehmen und in einem Bundesland darf man sie auch schon verwerten und die anderen werden sicher nachziehen, weil es ergibt ja keinen Sinn, 6070 Biber, das sind zweieinhalb Tonnen Fleisch, einfach wegzuwerfen.

00:03:43 Speaker 3
Ja, klar, die Hüte, die, es werden viele Biber auch nach Portugal geliefert und die machen dann aus dem Biberfilm werden Hüte gemacht, ein Biberhut kostet über 1000€, also es ist, da kommt schon was zusammen und bei uns werden sie weggeworfen.

00:03:57 Speaker 1
Ja, ganz nachvollziehen kann ich, ich konnte auch die Diskussion nicht nachvollziehen, hast du mitgekriegt, Karsten? Nee, hab ich nicht, da ging es nämlich wirklich darum, Max hat Biber richtig, ja auch auf Instagram gezeigt, wie wie zerleg ich, was mach ich, was tu ich, waren 30 Kilo hier, ne, und daraufhin riesen Diskussionen, könnte man doch nicht machen, ne, lieber und die Kommentare waren auch nicht so fein dazu, glaub ich.

00:04:18 Speaker 3
Ne, ja, die Kommentare lese ich mir nicht durch, aber es ist gut, dass die Menschen drüber reden und dass die Menschen drüber diskutieren und die Intelligenz und der Hausverstand ist immer ein bisschen eine verzogene Wahrnehmung, weil viele sagen einfach bei, ich weiß nicht, Avocados werden gegessen, aber oder Cashewnüsse, wo Kinder Blut drauf pickst, sozusagen. die werden gegessen, aber bei einem Tier, dann ist mir hat gestern ein Herr erklärt, dass es in 10 Jahren nicht notwendig sein wird, eine Kuh zu schlachten, weil man kann das ja alles nachzüchten, da denke ich mir, hat er einen Vogel.

00:04:55 Speaker 1
Also wir haben dieses Retrofleisch Thema hier im Podcast mal gehabt, da war der Ralf noch dabei, das so ungefähr 100 Folgen. Ja, und da haben wir dieses Retrofleisch auch mal, probiert und ich, es hat mich nicht so überzeugt. Ja, ich hab mir auch in Israel den Drucker angeguckt, wo sonst das hergestellt wird, weil ich per Zufall in Israel war und dann muss ich auch sagen, auch das hat mich nicht so überzeugt. Ich find immer noch dieses Thema 'Nose to Tell' und da bist ja ein brutaler Verfechter von, was ich wirklich bewundernswert finde und was auch für mich als 'Hobbykochen' in Anführungszeichen so ein kleines bisschen Vorbild war, wirklich von 'Nose to Tell' alles zu verwenden, was geht, halt, was geht.

00:05:27 Speaker 3
Aber es ist ja auch so, dass es. Natürlich bin ich jeden Journalisten und jeder Journalistin dankbar, dass sie das Ganze auch transportieren, aber wenn man ein bisschen über den Tellerrand schaut, in Italien bekommst du Navetti, das sind Szenen, die kannst du essen, Pasta palliata palliata bekommst du in Rom, das sind das ist Pasta, die aussieht wie Pasta, wird aber wird aus Milchkalbstärmen, die werden so klein geschnitten, werden gemacht. Triper Florentiner, ganze Triperias gibt es. Also, wenn man nur Italien, jetzt Polen, möchte ich gar nicht erwähnen, oder Rumänien, Serbien, Ungarn, diese Länder auch in Österreich, das das Beuschel, die Zunge, das Hirn, das wurde ja schon immer gegessen, das ist jetzt nichts.

00:06:08 Speaker 3
Nur, es hatte eben nie die Plattform, weil es eine Zeit lang gut war und wir und jeder sich von uns leisten hat können, ein Steak zu essen, kurzgebratenes, so kurz braten, das hat mit Koch wenig zu tun. Also die Steigerung von dem ist, da kann ich einen Schimpansen hinstellen.

00:06:26 Speaker 1
Aber der schmeckt nicht an immer, das war ein anderes Thema.

00:06:28 Speaker 3
Entschuldigung, ja, aber das Sous-Vide Garn ist ja noch, das ist ja noch die Steigerung, wo man sagt, O. K., warum tun wir uns das überhaupt an, haben wir das notwendig, sind wir wirklich so verblödet, dass wir ein Fleisch, ein Biofleisch, ein gutes Fleisch, es kann sich nicht jeder so ein Souvide Gerät leisten. Also die kaufen sich ein Fleisch und viel Geld, dann wird es in ein Kunststoffsackerl gegeben, eine Tüte, dann kommt es in ein Gerät und dann wird es 24 Stunden, da kostet ja das rundherum viel mehr als der Inhalt.

00:06:55 Speaker 1
Ja, ich muss zugeben, ich jetzt, wie gesagt, als Hobbykoch fand Souvide meine ganze Zeit lang toll. bis ich verstanden habe, es geht auch ohne. Es wurde aber alles sous vide, plötzlich wurde alles sous vide zubereitet oder bei meinen Verwandten habe ich von abgesehen, aber ansonsten habe ich sehr, sehr viel so gut gemacht. Ja, aber mittlerweile muss ich sagen, es geht auch ohne, weil man kann es auch anders. Also ich bin ein großer Fan von diesem. vom Papier, ja, von diesem Fleischerpapier, wo man so anschlangen kann und Bananenblätter. Also ich fahr total ab auf Bananenblätter.

00:07:22 Speaker 2
Aber es ist doch wie das, es ist so ein Trend gewesen oder jetzt wird alles gegrillt, ich hab den, jetzt wird.

00:07:27 Speaker 3
Wirklich alles, alles draufgelegt und vor allem, es ist ja bei uns auch das Perverse an Grillen ist, das ist ja, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, da kauften, da kaufen viele einen Griller, um, Tausende Euro, aber das ist ein Statussymbol. Das heißt, den Oldtimer, man hat einen Griller und dann gehen sie zum Discounter und kaufen das *** marinierte Fleisch und das wird draufgelegt. Genau, ich sag mal, irgendwer muss das auch essen. Tut mir leid, also und es wird alles mariniert, alles wird mariniert und das ist so **** weil dann gibst du das, verbrennt die ganze Marinade drauf und alles, eigentlich sollte man das gegrillte Fleisch nur salzen, weil auch Pfeffer verbrennt, das ergibt ja keinen Sinn, im Nachhinein würzen, O.

00:08:11 Speaker 3
K., aber das Fleisch einfach marinieren in Paprika, es ist wie immer eine rote Soße gemacht oder braune, damit es natürlich je nach politischer Gesinnung oder und dann wird das einfach, also ich, ich find das einfach, Das ist so was Respektloses, so was Sinnloses den Genussmittel gegenüber.

00:08:31 Speaker 1
Absolut, also mittlerweile gehe ich dazu über, dass ich gar nicht mehr marinier, wenn ich grill. So, ich salz auch immer erst, wenn ich es einmal gewendet hab. O. K., ja, weil ich möchte eigentlich, eigentlich möchte ich gar nicht großartig das Fleisch. Ich hab viel, viel Wagyu oder sowas, das ist ja also deutsches Wagyu. und das da schätz ich den Geschmack.

00:08:48 Speaker 3
Na, da geht es einem gut, ne, viel deutsches Radio. Na, ich, ich esse auch weniger Fleisch. Ne, aber ich seh es ja, ne, das mit dem Salz, da hätt ich dir bis vor ein paar Jahren zu 100% recht gegeben. Ich war dann im Baskenland und hab mir dort was abgesehen, die nehmen das Stück Fleisch, dunkles ins Salz und legen es am Grill drauf und ich war sehr skeptisch, ich dachte, O. K., Aber das ist wirklich hervorragend.

00:09:13 Speaker 1
Bei Secreto bin ich wieder bei dir. Dann würde ich es so machen. Aber jetzt zum Beispiel bei einem Teres Major, nee, würde ich es nicht so machen. Also von der, weil ich von der Zeit her anders unterwegs bin. aber das ist auch nur so, weil ich bin ja so ein Grillangeber, ja, ich hab ja einen Grill, du bist einer davon, ja, ich wollt es eben nicht sagen, aber mir selber den kann ich den gar nicht stehen lassen, den klaut auch keiner, weißt du, so ein riesen Modul, ja, den hab ich mir mal gegönnt, sozusagen, weil ich kein Geld für einen Oldtimer hab, ja, und deswegen eben grillt und den stiehlt keiner, ne, den trägt keiner weg, also und auf der anderen Seite ist es halt schon auch ein Gerät, wo du viel drin machen kannst, ich find schon, ich find es schon toll, weißt du, was ich cool find?

00:09:51 Speaker 1
ich habe auf deine Website geguckt, weil wir bereiten uns ja hier nicht vor in diesem Podcast. Ja, und dann sehe ich bei deinem in deinem Podcast im Impressum, da steht dann, dein Name, Max Stiegel, und dann steht aber drunter Cjelko Raskovic, ja, und dann denk ich so, ach, dann sind das 2 und dann guck ich nach, nein, das ist dein Geburtsname, ich hab gedacht, das dürfen wir nicht fragen, weil das wird ja wahrscheinlich jedes Mal.

00:10:14 Speaker 3
Gefragt, ist auch nichts, nichts falsch, ich weiß, und es gibt ja vieles, und das hat sich ergeben, das war vor vielen Jahren, hab ich mit einem österreichischen Journalisten, dem Christoph Wagner seine Broschüre gemacht und er hat gesagt, als Shell Koraskovic verkaufst du kein Stück in Österreich, wir brauchen für dieses einen Titel, einen Namen und es gibt aber die Mär, dass ich mich Stiegel nenne, weil ich wegen dem Bier, ja, aber ich trink keinen Alkohol, ich hab mein Leben lang noch nie ein Bier getrunken.

00:10:42 Speaker 1
Bist du wirklich naturverrückt, so.

00:10:44 Speaker 3
Ja, das nennt man einfach, ja, das ist, man ist so, wie man ist, so und wenn man gut isst, isst man so, ja.

00:10:51 Speaker 2
Das heißt, du kochst aber auch nicht mit Alkohol in irgendeiner Chance.

00:10:53 Speaker 3
Ja, gerne, ja, das ist gut. Also so ein bisschen Slivovic, so ein bisschen Wein rein und Champagner und das ist gut. Aber man muss ja nicht sexsüchtig sein, um ein Bordell zu betreiben. Das ist ein schöner Vergleich. Ja, man muss zwischen Kunst und Künstler unterscheiden. Also, Richard Wagner als Person war fürchterlich, aber das, was er gemacht hat, ist großartig.

00:11:12 Speaker 2
Ja, das ist immer das, den den Künstler von der Kunst trennen, ist ist eine schwierige Aufgabe bei einigen, auch bei Rammstein.

00:11:18 Speaker 1
Ja, ja, bei Rammstein bin ich ja mittlerweile getrennter Meinung, wohingegen also Flake hab ich mal kennenlernen dürfen.

00:11:25 Speaker 2
Ja, aber bitte, der weiß es doch auch, was sein, was mein Frontmann macht.

00:11:27 Speaker 1
Ich meine, wenn du über das, wir haben in der Tat, haben wir über alte Keyboards geredet, aber das ist ein anderes Thema, aber aber wir waren im Blumencafé auf der Schönhauser, beim Frühstück. ne, und auch schön.

00:11:38 Speaker 3
Ich sag immer, der Standort macht den Standpunkt.

00:11:41 Speaker 1
Ja, absolut, weißt du, dass ich schon mal bei dir war.

00:11:45 Speaker 2
Nein, wir müssen den Namen beenden, ich muss das jetzt wissen, das ist, wie es jetzt zu Max Spiegel kam, das kann ich jetzt, da kann ich jetzt nicht loslassen.

00:11:52 Speaker 3
Ich heiße im Dockname Shellko, Max und Max, wo du eben gesagt hast, ist ein alter slawisch-hebräischer Name, ganz selten gibt es in allen möglichen Varianten und Ding und Raskovic ist so, Raskovic ist eigentlich, in bei uns im Bunner gibt es ganz viele Rascuits, verschiedene Schreibweisen und aber das hat sich dann irgendwie so ergeben und dann hieß ich einfach Max Stiegl und das wurde aus einem Spaß, aus einem kleinen Soloprojekt, wurde dann eine Marke und ist jetzt eingetragen als Wort-Bild-Marke und ist auch in dem überall in allen möglichen amtlichen Dingen eingetragen und das ist.

00:12:26 Speaker 3
und es ist ja nicht so, dass ich mich dahinter verstecke, sondern es ist auch transparent überall und ich, wenn ich irgendwo einchecke in einem Hotel und es ist oft auf Stiegl und dann zeige ich ein Lichtbildausweis, dann mittlerweile. Steht es aber als Kunstsalam. Ja, ja, steht ja überall eingetragen und das ist. Ja, ich find es cool, ehrlich gesagt, ich find es auch wirklich gut, weil ich glaube, dass ein paar, ich könnte ein veganes Lokal aus Schilk Karaskovich, ja, genau, das würde funktionieren, das Gemüse steht mir gut.

00:12:54 Speaker 1
also ich find es gut, weil ein bisschen für mich ist jeder gute Koch auch ein Künstler. Ja, doch, find ich schon, er muss ja auch manchmal mit wenig viel machen.

00:13:05 Speaker 3
Ich lebe auch von der Kunst, weil ich hör den ganzen Tag, kannst mal das dann, kannst mal dies so, genau, ja, was machen wir jetzt.

00:13:12 Speaker 1
Mit dem Hirn, also ich, ich find es toll und gerade dieses Notes Hotel in in Perfektion, da wie gesagt, hab ich schon viel von gelernt.

00:13:21 Speaker 2
Aber ich freue mich, wenn es einer richtig macht, weil ich finde, es ist auch jetzt so 'n so 'n Marketing Begriff geworden oder alle schreiben es irgendwie drauf und dann siehst du die Karte an und denkst, ja, wo ist es denn, wo ist es denn? Ich mein, du hast es vielleicht irgendwo in einer Kleinigkeit versteckt, aber da kriegst du es ja gar nicht, du kriegst es ja gar nicht verarbeitet da.

00:13:35 Speaker 3
Also es wird doch so häufig behauptet. Aber das ist ja auch ein bisschen unsere Scheingesellschaft, ich sag, das ist ja ein bisschen zu katholisch, das Ganze. Viele reden darüber, machen es aber nicht, das ist ja. weil es viel einfacher ist, ich will jetzt nicht auf Rongier oder jemanden los, aber es ist viel einfacher als Koch in der Küche zu sitzen und schön die Pause genießen und sagen, ich bestelle beim Rongier oder irgendwo, ich will, ich bestelle, ich bekomme das alles schön zugeputzt, dann kommt das alles schön barrierefrei, so ich sag immer so behindertengerecht. Dann kommt das alles.

00:14:05 Speaker 3
Du brauchst es noch schön runterschneiden und dann ist es fertig. Und dann habe ich das. Aber wenn ich jetzt sage, ich brauche Zungen, ich habe eben vorhin vom Heinz Reitbauer so eine Rehblutwurst mit Rehzungenstücken gegessen. Das ist aufwendig, das ist Arbeit, das muss gemacht werden, das muss produziert werden. Da ist Handwerk dahinter. Jetzt kann es sagen, das schmeckt man nicht, da gehört ein bisschen mehr Salz, aber komm, das ist schon für die dumme Masse.

00:14:25 Speaker 1
Also in der Kombination kann man schon viel verkacken.

00:14:28 Speaker 3
Aber es war großartig. Und allein schon der Gedanke, dass das einer macht, oder eine Pastete, Terrine, ich war vor ein paar Monaten in Brühl, im Bossard, das ist ein Armenier oder syrischer Kollege, der auf 2 Sternen drüben kocht und der macht so Pastetten und Terrinen und Gallantinen und da habe ich eine Pastette gegessen und die war so richtig schön mit einer Farce dazwischen noch und alles Mögliche und schön gespickt und das Mittelstück war, die haben sie vor uns angeschnitten, das war Punkt Rosa, da denkst du, ******* da kannst wirklich, ja, ja, das.

00:15:00 Speaker 3
du dort und somit ein bisschen eine zynisch serbischen slawischen Schadenfälle, komm, lass sie mal lang schneiden, also und dann bist du ein Embryo, dann sitzt dort nächster ****. Ja, ich finde mehr als.

00:15:13 Speaker 1
Ja, ich finde es, finde es gut, wenn jemand das macht, ohne permanent Thermometer reinzustecken, ja, sondern nach, nach Feeling, ja, und das ist halt, das ist Kunst, das ist Handwerk, ja.

00:15:22 Speaker 3
Ja, und das ist Gefühl, das hat ein bisschen Fingerspitzengefühl, schaffe ich es, schaffe ich es nicht, mache ich es und es ist ein bisschen mit Selbstbewusstsein, weil. Du musst dir schon sicher sein, dass das was wird, weil sonst sitzt da und sagt ja.

00:15:38 Speaker 1
Jetzt sieht man dich eigentlich auch immer nur mit Lederschürze. Das ist vielleicht gehört das zur Wort Bildmarke. Ich habe kein einziges Bild von dir gefunden, so außer die alten.

00:15:47 Speaker 3
Ja, hat nur noch eine weiße Jacke an. Ach, das schikaniert ein bisschen, das engagiert ein bisschen die Figur. Also das ist so. Aber wenn meine Figur lässt, dann ne, also ja. Es gibt auch auch größere Schürzen, ist ja kein Problem, es gibt auch, es gibt auch Tipis unterhaltung. Weißt du, die die Niedertracht der Burgenländer, schon? Also so ein bisschen im Angriff sein, nachgeben kannst du noch immer.

00:16:15 Speaker 1
Na, du, ich war wirklich mal bei dir, aber du warst nicht da, wir haben einen Kaffee getrunken und dann sind wir weiter zum Haus im See.

00:16:21 Speaker 3
Ja, schön, gibt es auch nicht mehr, gibt es nicht mehr, nein, Haus im See gibt es nicht mehr, schade, ist abgebrannt. Echt? Ja, ist abgebrannt, passiert halt ja immer wieder, wenn man.

00:16:30 Speaker 1
Aber ich fand es so schön, das war wie Nizza. Ja, wo fahren die mit dem River hin.

00:16:34 Speaker 3
Ja. Ja, das war ein Ding, das ist, es gibt nicht mehr so, seit ein paar Jahren gibt es nicht mehr und aber wirklich schade, ein schönes Projekt direkt im See und auch eine tüchtige Familie, die absolut.

00:16:46 Speaker 1
Und und die haben vor allen Dingen gesagt, nee, es gibt nicht ein Stück, sondern du nimmst einen ganzen, haben die gesagt, ihr seid zu viert, ihr kriegt jetzt den Großen, ne, und da eine Person war dabei, ja, ich mag keinen Fisch, und dann hieß es, du möchtest heute Fisch, ja, und wir hatten den Tachel, alles so die Bäckchen raus und so, das.

00:17:04 Speaker 3
Hat mal gesagt, Demokratie ist Diktatur, gemeinsame Interessen, ja, genau.

00:17:10 Speaker 1
Nicht schlecht, ich hab noch was gelernt, und zwar. panniotische Küche, pannonische Küche.

00:17:14 Speaker 3
Pannonische Küche, pannonische Pannonien ist unsere, die ist wie Flandern, Pannonien ist unsere Region, das beginnt ja südlich von Wien und und geht bis zu dem Banat runter und und schließt sich rein und das ist eigentlich ein Genuss oder Genussmittel, die kennen keine Grenzen und das zieht sich einfach so durch und man kann dann von. ob der Fisch, der Zahn da, von dem du gerade gesprochen hast, ob der in der Früh auf der ungarischen Seite oder auf der österreichischen Seite geschwommen ist oder ob das ist ja komplett wurscht, das ist eine Region und ich finde es auch vermessen, dass man jetzt bei bei Wildgeflügel oder bei Wild oder bei Tieren oder bei bei irgendwelchen beim Honig da irgendwelche Unterschiede macht.

00:17:58 Speaker 3
Also wir leben genau an der ungarischen Grenze und da drüben gibt es großartige Produkte. Also wir sind in 7 Minuten oder in 8 Minuten in Ungarn drüben, und da gibt es super Bauern, super Hersteller und alles, die etwas oder Züchter und das ist Pannonien. Ich bin auch schneller in Budapest als in, ich weiß nicht, die, also ich bin sicher, schnell, fast genauso schnell in Budapest wie in Wien.

00:18:20 Speaker 1
Ja, definitiv, also von von der Ecke, definitiv, das weiß ich, aber was, was ich halt cool finde, ist. nur dass man sich es noch mal vorstellt, dass die pannonische, richtig ausgesprochen, das geht ja von Rumänien bis Wien, praktisch.

00:18:32 Speaker 3
Das geht von Rumänien bis Wien, also das jetzt zieht sich herunter über Banatos an der serbischen Grenze, wenn wir jetzt nur den Paprika und den Majoran als als Basisprodukte nehmen.

00:18:43 Speaker 1
Das wäre meine nächste Frage gewesen.

00:18:44 Speaker 3
Paprika und Majoran, das wird ja dort angebaut und das ist ja in dieser Banata Ebene und in Pannonien, dieses pannonische Klima, das ist ja fast schon dieses mediterrane Klima, was sie da durchzieht. das ist großartig. Und Paprika oder die ganzen Schweinerassen, die es gibt, ob es hat Turokist, Polye, Mangalica, das sind ja diese Fettrassen und die, die gab es ja dort. Also es gibt viele Produkte, die uns da so verbinden, die sich vielleicht anders schreiben, aber und die Geselligkeit der Menschen, weißt du, da würden jetzt hier nicht 4 Flaschen Wasser am Tisch stehen, sondern eine Flasche Schnaps und.

00:19:17 Speaker 1
Komm, du wolltest ja nichts, ja, zur Not.

00:19:22 Speaker 3
Stellt das auch hin und, aber.

00:19:23 Speaker 1
Weißt, weißt du, das sieht aus wie eine Wasserflasche, weißt du, von wem ich das, das gelernt hab, was du gerade gesagt hast, von Hubert van Goisern, wie er die Donau runter ist, kennst du das Projekt, ne, er ist die Donau runter und hat dann immer wieder angehalten an verschiedenen Orten, hat Musiker lokal eingeladen und dann haben die da gekocht, Musik gemacht und dies und das und sind ein Stück mitgefahren, wieder runter und für mich waren das halt früher immer, Aussiehst, ja, die von drüben. Ja, also, weil man früher eben vor 20 Jahren hast du da vielleicht auch noch ein bisschen, auch vielleicht Vorurteile oder wie auch immer, aber dann diese, dieses, ich hab schon Gänsehaut.

00:20:00 Speaker 1
wenn ich da drüber erzähl, wie ja dann die Donau runter ist. Und ich fand das hochgradig spannend und seitdem auch, ich war ein paar Mal in Rumänien, vor allen Dingen nach der in der Nachscharfestivalzeit mit ein paar Hilfssachen da und da, ich hab das vollkommen neu gelernt, ja, also dass, dass, dass da eine ganz andere Welt ist und Büffelzüchter gibt es da in Rumänien, ja.

00:20:20 Speaker 3
Also wir haben auch Wasserbüffel in der Region, bei uns gibt es Wasserbüffel, die sind als jagdbares Wild deklariert, dürfen auf der Weide, geschossen werden, was gut ist, genau wie die Rinder, ja, finde ich super und das sind schon sehr unterschätzte Tiere, also Wasserbüffel, bei uns ist das so, das Fleisch ist großartig und ja, und.

00:20:37 Speaker 2
Vor allen Dingen nicht fett, ja, ne, also das, ich find es, find es, hast du schon mal Wasserbüffel gegessen, Wasserbüffel hab ich schon gegessen, ja, ich hab nur eben tatsächlich, hab ich noch nie Beere gegessen und Biber, also das ist, da bin, bin ich jetzt raus aus der, aus der Nummer, ich war schon in der Stadt aufgewachsen, ich bin Kölner, ja, ich bin auch eigentlich auch, gibt es viele, nur rausgekommen, diese Gentleman.

00:20:56 Speaker 4
Liebe Rolling Bean Convention Teilnehmer, in 10 Minuten ist er soweit. Um 12:30 Uhr auf unserer Summit Stage, The One and Only Joachim Wissler aus dem Restaurant Wohn Dom und Larissa Metz seine Chef fatissier.

00:21:17 Speaker 2
Kommt vorbei, falls ihr nicht wisst, Joachim.

00:21:21 Speaker 4
Hört Ende des Monats auf. Das wird sein letzter Auftritt seines Küchenchef des Wondrom im Schloss Bensberg in 10 Minuten um 12:30 Uhr unserer Sunnit Stage. Und wenn der Quanten Sunnit Stage ist, der liegt am anderen Ende. Von Das hättest du nicht gebraucht. Durchgang, da hängt was runter, folgt der Bodenlackierung Sunnit Stage um 12:30 Uhr. Wer sagt es noch mal? Unfassbar großartiger Typ, unfassbar bestimmt Geschichte, Alice.

00:21:55 Speaker 4
Aber darüber sind Unterweil Larissa, seine Chef-Fatissier und sie zeigen, was es jetzt Neues gibt im Restaurant rundum. Und das wird es sein, der letzte offizielle Auftritt von Joachim Wissler in jetzt 9 Minuten. Summit's English, jetzt losgehen und staunen.

00:22:15 Speaker 1
Liebe, liebe Grüße an Jürgen. Ja, er fasst dich gerne kurz.

00:22:18 Speaker 3
Ja, er kommt aus Graz, seine kommunistische Status. Ich weiß, meine Tochter wohnt ja da. Ja, also das ist. Wenn man schon mal reden darf, dann muss man die Zeit nutzen. Er könnte auch in Box rein oder, ich bin ihm sehr dankbar.

00:22:30 Speaker 1
Sonst dürft man hier gar nicht sitzen. Genau so ist das, find ich super, super und das, das hilft uns natürlich auch. gerade dich jetzt mal vors Mikro zu kriegen, weil er, der Karsten reist so ungern.

00:22:40 Speaker 2
Ja, ja, ich schlaf einfach gern im eigenen Bett, das ist der Punkt, das ist. So, ich glaub, du gehst gern aufs eigene W. C.

00:22:46 Speaker 1
Ja, auch das, das ist, ich bin, aber, aber muss ich, ich kann das nachvollziehen, ne, deswegen, ich plane einen Wohnmobilausflug und dann gehen wir auch ins Burgenland, ne, dann kriegst du dein eigenes Klo und dein eigenes Bett, ne, ja, klingt doch eine gute Idee, aber ich fand, find halt gerade die, die Gegend, wo du bist, Land musst dich erstmal kennenlernen, auch Neusiedler See, jetzt nicht nur wegen der Weine, die kannte ich vorher schon, aber Steckowitz ist da unten, glaube ich, in den, ne.

00:23:14 Speaker 3
Großartig, was der Steckowitz macht, viele, viele andere da, dann gibt es den Hannes Pinteritsch, der den Mähren Safran anbaut, pannonischer Safran, großartig, wirklich super Kollegen, super Dingos, wir haben viele gute Bauern, die Schweine halten, Schafe halten, ein gutes Gemüse anbauen. Wir haben mehrere und ganz viele junge jetzt, wir haben eine sehr junge Gemüsebäuerin aus Ghost, die Clara Heinrich, die macht und der Paul Irena, die die bauen Gemüse an, das ist sensationell.

00:23:43 Speaker 1
Inwiefern sensationell, ich weiß.

00:23:46 Speaker 3
Einfach gut, weil es ist durchdacht ist, die machen jetzt, die spezialisieren sich zum Beispiel auf diverse Kräuter, auf Blüten, da werden 8 verschiedene Karotten angeboten. Ja, das ist ein bisschen übertrieben, weil ja. aber es ist, wird auch das Sous-Vide verkocht, eigentlich. Wir machen kein Muskel raus, direkt im Beutel.

00:24:02 Speaker 2
Aber das heißt, da ist gerade 'ne richtige Dynamik in der Region.

00:24:05 Speaker 3
Dynamik, ja, das ist gut. Es gibt viele Imker und alles, ja, aber ja, ist gut, dass was passiert, weil nur gemeinsam als eines schaffen wir es. Und ich sag immer, ich stell immer das Wir vor, dass ich, und dann hat es einen Sinn, weil man kann nicht sagen, ja, ich bin allein auf der Insel und so, hatten wir schon mal bei Adam und Eva.

00:24:24 Speaker 1
Ja, ja, klar, ja, ja, gut, funktioniert auch, manche, die haben das politisch gerne, so, aber das, da brauchen wir nicht drunter, haben wir.

00:24:30 Speaker 3
Das immer mit einer V. W.

00:24:31 Speaker 1
Phaeton gelöst, ja, genau. Aber die, die Frage für mich ist jetzt, wenn du sowas wie Pferdehoden zum Beispiel zubereitet, stehst du dann morgens auf und sagst, heute Pferdehoden, oder kommt jemand zu dir und sagt, hey, ich hätte das, willst du es mal ausprobieren, weil, wie ist der Weg.

00:24:45 Speaker 3
Ja, warum ist man, weiß nicht, warum ist man Tofu.

00:24:49 Speaker 1
Nein, nein, nee, nee, also mir geht es nicht um das Ding, sondern es ist sehr, sehr ausgefallen.

00:24:54 Speaker 3
Ja, ausgefallen ausgefallen ist, wenn man, wenn man da jetzt, wenn man da befangen ist in in seiner Welt, aber wenn ich mir jetzt denke, ich bekomme eine Kiste mit, Grundnahrungsmittel und da sind Pferdehosen drin, ob das jetzt Pferd, Rind, Stier, Wildschwein oder keine Ahnung, Kölner ist, Hoden sind Hoden und dann.

00:25:14 Speaker 1
Kommen ja aus Essen, deswegen die, die haben aber nur so kleine, im besten Fall 2 die treten paarweise auf, ja.

00:25:24 Speaker 3
Genau, und und dann denk ich mir, ja warum und dann, wenn eine Kundschaft da ist und man das gut anbieten kann, dann wird es natürlich verwertet und, wenn eine Glaubwürdigkeit auch vom von unsererseits vom Anbieter geboten wird, ja, mhm, dann nimmt man es. Man geht auch irgendwie in Supermarkt und sagst, welches Brot würdest du mir heute empfehlen.

00:25:45 Speaker 1
Na, du, mir geht es ja um um das Thema Beschaffung. Ja, es ist also, ich kann mir gut vorstellen und leider hier in deutschen Schlachthöfen brauchen wir halt gar nicht drüber reden, wie das da aussieht. Viele Sachen gehen direkt weg oder direkt in die Tierverwertung oder sonst wohin. und ging gar nicht großartig in die Wurst und da ist für mich manchmal die, die Frage dann natürlich, da.

00:26:03 Speaker 3
Muss ich, da muss ich dich, ja, da muss ich dich jetzt sozusagen unterbrechen und stoppen. Ich hatte schon einige Aufzeichnungen in Köln, weil wir von Köln sprachen und ich hab dann versucht in Köln, weil da gibt es eine große arabische Community und versuche den arabischen Fleischhauer Metzgern. Innereien zu bekommen. Zum Beispiel, Lammkuttel sind immer vergriffen, Lamm, Lammhoden, Lamm, Lamm Därme bei den Arobern und Türken. Aber man muss ja nicht als Deutscher immer nur zum Deutschen gehen.

00:26:33 Speaker 3
Na, das stimmt, Integration funktioniert ja wechselseitig und man kann ja auch mal über seine Schattensprenger sagen, komm, ich geh mal zum Türken, kauf was ein. Bei dem Pfarrer sagt auch keiner, ich möchte wissen, oder es geht doch keiner ins.

00:26:48 Speaker 1
Gesprochen, ja, aber mit Standardschnitt und dies und das, ne, deswegen frage ich mich immer, wenn ich so ausgefallen bin, sag ich, ich würd es auch alles essen, ehrlich gesagt, ja, ich hab ja Tim Mälzer, hab ich meine eine Dose Nutria mit Nutria Ragout mitgebracht und fand das sehr befremdlich, ich weiß nicht, ob er sie gegessen hat, hast. Du sie noch mal gegessen? Ja, ja, klar und ne, ich glaub.

00:27:08 Speaker 3
Der Nutria ist die kleine Biberratte, ist.

00:27:10 Speaker 1
Die, das schmeckt also auch wie Biber. Das war Soße ertränkt, hat eigentlich keinen Eigengeschmack mehr, weil es halt eingekocht war.

00:27:16 Speaker 3
Aber es ist ja auch so, dass der Nutria bei uns in der Region, da ist etwas schiefgelaufen mit Biber und Nutria, der Nutria ist bei uns jetzt schon so freigegeben, dass er nicht einmal beschaut werden muss. Verzeihung, einen Nutria kannst du erlegen und sofort grillen und essen.

00:27:30 Speaker 2
Ja. O. K., das muss eine heftige.

00:27:33 Speaker 1
Population immer sein, ja, die unter Wander, die unterhöhlen ja auch die Böschungen und so weiter, das ist ja ein Riesenthema, genauso auch bei den Bibern, ich sag mal so, Biber sind natürlich sehr possierlich anzusehen, aber wenn die dann ein Staudamm bauen und eine Familie gründen, dann hast du schon ein Thema, ja. Und die vermehrt sich so. Schnell, ich bin ein bisschen neidisch, ehrlich gesagt, die vögeln wirklich genau schön dahin, obwohl es ne, aber das, das find ich schon echt faszinierend mit den, mit mit dem ganzen Thema. nee, und dann hab ich noch eine Sache nachgelesen, du warst der jüngste Sternekoch der Welt mit 21.

00:28:02 Speaker 3
Ja, das ist schon eine ein paar Jahre her, das stimmt.

00:28:05 Speaker 1
So weit ist es nicht her, ja.

00:28:06 Speaker 3
Aber das ist schon mittlerweile ein bisschen, ich vergleiche es immer mit dem mit der Ex von Boris Becker, es gab schon, ja, genau, ja, da gab es schon so viele oder das letzte Konzert der Rolling Stones, da gab es auch schon so viele und ich hab das dann ein Jahr später erfahren, ich wurde dann von irgendjemand interviewt, ich wusste das gar nicht, konnte damit auch nicht viel anfangen. Damals war eine, ich weiß nicht mehr, wie die Dame hieß, als Chefin, ist schon viele Jahre her. Wenn es tatsächlich so war, ist es schön.

00:28:39 Speaker 3
Mir wurde es gesagt, ich bekam auch viele Gratulationen und Postkarten dazu. Aber wir haben gleich wieder eine Durchsage, pass auf, für.

00:28:48 Speaker 1
Joachim Wissler und Larissa. Das ist auch ein bisschen gemeint, wenn jemand sagt, letzte Chance für Joachim Wissler oder ja, ne, ja.

00:28:55 Speaker 3
Haben sie auch sein letzter Auftritt, aber ein großartiger Typ, ich schätze es sehr, er arbeitet parallel auch in Wien schon seit Jahren, der betreut einen Laden in Wien und wir sehen uns immer wieder. Welcher Laden ist das, ich hab es gar nicht, ich mach mir keinen Namen, O. K., aber ich bin ja ein großer Typ, auch menschlich, straight. Und ein straight Arbeiter, ja, ja. Super, also immer, der Mann hinter der Glasscheibe schaut immer raus, ich war schon mehrfach, also mehrfach, ich war viermal dort essen, hab ein Jahr dafür gespart, aber es war wirklich jedes Mal. die Reise wert und auch immer mit Innereien gekocht oder sein Schweinekinn damals, sein Schweinenackenschweinekinn, was er da gehabt hat.

00:29:31 Speaker 3
Also wirklich, hast viel getan in der österreichischen für die österreichischen Produkte, weil er hat immer viel mit den Produkten vom Carlo Wolf gearbeitet vom Ding und auch ja.

00:29:43 Speaker 1
Aber wenn ich mir deine Küche so anguck, so bist du jetzt jemand, der überhaupt nicht so auf diesen Asia Trip aufgefahren ist, außer ein bisschen Sojasauce oder.

00:29:50 Speaker 3
Ach Sojasauce ist ja was Gutes, bei uns gibt es ganz viel Sojasauce, die produziert wird, auch bei uns in der Region, weil wir haben viel Soja, was angebaut wird, aber Asien schon, also ich, mag es schon gerne, Chöre ist, ich mag gern die ganzen Dinge, ich kann zwar die Gewürze nicht aussprechen, ich benutze sie, Ingwer nehme ich sehr gerne, es ist was Gutes, ich finde, dass die zum Beispiel jetzt zum Thema Wild, da, weil bei uns ist es, bei uns, ich, ich meine Generation, die Generation darüber, so deine Generation, wir würden mal, wir werden mal gequäld.

00:30:22 Speaker 1
Das ist so unglaublich gemacht, ja, wir werden.

00:30:24 Speaker 3
Das ist das sanfte Rassismus, ja, ja. Das ist O. K., ja, ich bin schon froh, dass ich nicht geküsst werde, das ist schon in Ordnung. Das ist aber schon so, dass wir, wenn wir an Will denken, so an Hirschbraten, Rehbraten, dass das immer im Hinterkopf so eine dicke, fette, granhafte, vollgekotzte Soße ist, die grau ist, und Wacholder, und da ist immer ja 'n Wacholder drin, Wacholder, und das sieht dann schon alles immer wie schon zweimal gegessen aus, und ich denk mir, dass man, wenn man da jetzt.

00:30:58 Speaker 3
die asiatischen Gewürze, die asiatische Essensweise, die Esskultur nimmt, dass man da schon viel machen könnte, dass man das schon, dass man das wild, bleiben wir jetzt mal beim Bild, auch neu positionieren könnte, indem man jetzt sagt, so Family Style essen, 12 Gerichte vom Gams, schön in der Mitte hinstellen, so ein bisschen Tantan, ein bisschen ein Curry und dann machen wir so ein ein Fo oder Fobar oder etwas und dann oder wie auch immer man das dann nennt, wenn es mit Wild ist und dann macht man schön und ich hab jetzt unlängst. und es ist schon ein paar Monate her, in Berlin bei den Vietnamesen eine Blutwurst gegessen und schon was Besonderes, schon was Grandioses und man merkt schon, man könnte ja auch die regionalen Grundzutat nehmen und dann einfach gute asiatischen Einfluss, da müsste man mal mit dem Duck reden, der ist eh für alles offen.

00:31:45 Speaker 1
Ja, ich weiß, der ist gerade unten. Ja, ja, der war vor 3 Wochen bei uns, vor 4 Wochen bei uns. ja, absolut, ja, den mag ich auch sehr, der, der isst auch alles.

00:31:53 Speaker 3
Ja, und und der wirkt immer ein bisschen wie ein Pate, das ist immer so, ja, der ist immer, ich schätze wirklich, ich mag den sehr, das ist aber auch so, ja, das ist so, da kommt er so, auch wenn er mit seinem fetten Auto davor fährt, der Pate, genau.

00:32:08 Speaker 1
Dem gehört, glaube ich, auch schon Berlin, oder das ist die Ecke Kantstraße.

00:32:11 Speaker 3
Ja, ich denke manchmal, der könnte auch so aus seinem, da gibt es ja immer so Filme aus so, so Ocean Eleven oder etwas so, so aus einem Pokerspieler sein, der so irgendwo hinter der Scheibe sitzt und so Käppchen rauf und Bock hat und so, das könnte ja durchaus sein, so, so ein.

00:32:25 Speaker 1
Soll ich dir was verraten, der Bruder vom Duckes Regisseur, wirklich, und der hat sein Buch verfilmt, nein, den Buchspazierer, der kam und. und liebe dich, du warst der Regisseur. Ja, ja, und nach dem Podcast haben, haben wir dann zusammengesessen, ich durfte noch ein bisschen mit der Familie mitessen, hab den Bruder kennengelernt, habe ich dir noch das Bild geschickt. Ja, stimmt genau, und das fand, also wir fanden das sehr, sehr witzig, also so wie, wie und ich habe Duck kennengelernt, da war er noch Sushiroller bei Sashiko Sushi, das war so ein lange her.

00:32:58 Speaker 3
Vielleicht ist sein Leben ein Drehbuch, ne, weil es ist ja so, er hat ja 3 Jungs oder 2 Jungs, die bei ihm gearbeitet haben, vor vielen Jahren, die haben sich in Wien selbständig gemacht mit dem Mochi, es ist dasselbe Konzept, nur in Wien und das geht durch die Decke, die machen alles, was er hier macht, machen die dort und das geht jedes Mal durch die Decke, also schon viel Schmalz.

00:33:19 Speaker 1
Also ich bin, bin, bin sehr, sehr gerne und für mich ist jetzt in Berlin, ist es immer so, ich guck möglichst, dass ich auf die Kantstraße komme, weil die Fau, sagt man Fau oder sagt man für. Ja, ist wohl für die Suppe, ja, die, ja, und? Dieses Sensationelle und die machen jeden Tag, machen die da 50 Liter oder 100 Liter. das ist Wahnsinn.

00:33:36 Speaker 3
Komm, machen wir die letzte Frage noch.

00:33:37 Speaker 1
Ja, die letzte, letzte Frage, wenn du essen gehst, wo gehst du hin.

00:33:40 Speaker 3
Ach, das gibt doch, es gibt viele gute Lokale. Ich esse manchmal, also ich, ich gehe nicht gerne zu zu so Fastfood, das mag ich nicht, das brauche ich nicht, das ist mir irgendwie zu schade. Aber es gibt viele gute Asiaten in Wien, es gibt also dieses All Rights, das mag ich gerne. In Wien zum Beispiel gehe ich gerne in Slowenien, gibt es einen Laden, da gehe ich immer Muscheln essen. Ich hab 3 kleine Kinder oder 3 Kinder, 3 Teenager Kinder, mit denen gehe ich immer Muscheln essen, das ist gut. Und ja, mit deren Müttern gehe ich auch immer, nein, die Slowenien, ich komme mit deren Müttern gehe ich auch immer wieder gerne essen.

00:34:13 Speaker 3
Also, das ist immer so, immer weiter im Familienkreis essen wir gerne.

00:34:16 Speaker 1
Ja, O. K., aber Müttern heißt es, es gibt dafür mehrere, dann das finde ich ganz spannend. Aber das ist noch ein anderes Thema, vielleicht können wir dann mal in einem längeren Podcast drüber reden, weil du, du willst ja dann natürlich noch ein bisschen unten abtauchen und du musst das auch, Joachim Wissland fällt ja auf, deswegen genau. Aber eine Sache noch, der letzte Auftritt. Ist es wahr, dass Anthony Bordin zu dir gesagt hat, Love this Guy.

00:34:38 Speaker 3
Ja, ja, und mit Anthony Bordin, das, das ist ja eine ganz lustige Geschichte, weil 2012 glaube ich, bei uns in 2009 oder 10 oder irgend sowas, war er bei uns, hat aufgezeichnet, das war ganz lustig. Ich habe ihn dann 45 Jahre später wo getroffen, zufällig, der hatte eine Aufzeichnung und der war dort und er konnte sich an mich erinnern. Ich bin, gewachsen, über mich hinausgewachsen, die haben mich gefreut, weil das war ja für mich irgendwie und dann sind seine Lieblingsfolgen erschienen, so eine Zusammenfassung, die gibt es ja noch immer und da waren wir dabei.

00:35:12 Speaker 3
Ja, und und das, das war vor mir, das ist ja viel mehr wie, also, also Sternekoch, komm, jeder Depp kann schon einen Stern kochen, das ist ja, wenn du heutzutage 3 Schnittlauch gerade stellst, bisschen vor gerader zu und irgend so ein Scheiß reinschiebst, dann bist du, das ist ja alles schon aus der Zeit, das das erscheint einmal im Jahr und durch dann durch das ganze Ding, aber das mit dem Ethony persönlich, das ist schon ein, das ist ein Sir gewesen, das war ja schon etwas in einer, ich wurde in New York mal drauf angesprochen und in Asien auch mal drauf angesprochen, also das.

00:35:43 Speaker 3
obwohl ich damals noch viel, viel jünger war und mehr Haare hatte und anders aussieht.

00:35:46 Speaker 1
Nee, ich hab es gesehen auf dem Bild, ich wollte es aber nicht sagen, ne, das wär ja gemein, ne, das wär ja sanfter Rassismus.

00:35:55 Speaker 3
Ja, und das ist schon, das war schon ein Erlebnis, von dem zehre ich noch immer in jeglicher Hinsicht und er als Typ, das war einfach, das war so eine Hüne, so, da gibt es ein Foto, wo er hinter mir steht und der hatte ja keine Hände, das waren ja Tatzen, das, das jetzt so drüber, mein ganzer Buskummer abgedeckt.

00:36:15 Speaker 1
Also. Ja, ich stell mir das immer so vor, wenn er das Blech unter dem Salamander mit bloßer Hand rausnimmt, wegstellt, ne, wie er es im Buch ja auch beschreibt, ne, und in seinem ersten und ich war schon echten beeindruckt, wie ich da, war so ein kurzes Video sogar, ich glaube, da hast du sogar auf Instagram, das verlinken wir auch, ne, also das, das fand ich schon echt faszinierend, mega faszinierend.

00:36:33 Speaker 3
Der, super, der, die standen da und das war wirklich, das war, also das hat das herste Erlebnis und bis, wie gesagt, bis heute, ich bin jetzt demnächst wieder nach New York eingeladen zum Kochen, das ist glaube ich Anfang Januar, ist das und da ist auch wieder das Thema, ja, der Anthony Bordeaux, der war bei Ihnen und, aber das ist schon so lange her. Ja, aber diese Folge, das hat sich irgendwie so in einer bestimmten Blase natürlich, ist das immer wieder weitergereicht worden und immer wieder.

00:37:01 Speaker 1
Weil er hat auch damals schon anerkannt, dass du einer der wenigen bist, die Innereien können.

00:37:05 Speaker 3
Ja, das war er und dann gab es ja so ein paar, das war der Herr Wolfram Cibig, der war auch sehr viel bei uns. Dann gab es in Österreich den Christoph Hagen und den Severin Kort, die das auch immer sehr gefördert haben. und mit Wolfram Siebig hatte ich mal eine Diskussion über Lieblingsspeise Diskussionen.

00:37:21 Speaker 1
Ja, ja, er, er redete.

00:37:23 Speaker 3
Hielt einen Monolog so wie ich es und ich habe genickt und er fragte mich, was meine Lieblingsspeise ist und ich habe gesagt, ich habe gesagt Nutella Palatschinken, das erinnert mich an meine Kindheit. und er sagt, nach deiner Theorie müsste ich ein Nazi sein, das erinnert mich auch an meine Kindheit. Und egal, was ich gesagt habe, ich bekam immer eine am Deckel, weil das war alles falsch. Ich sagte, das brauchst du nicht und ich war damals viel jünger, noch jünger als jetzt, vor 2025 Jahren und ich habe gekocht und ich habe gern für dich, Frau Barbara, und für den Herrn Siebe gekocht und immer und er hat immer gesagt, ach da, da fehlt ein bisschen Salz, da fehlt ein, es war immer alles gut und fast gut, alles fast gut.

00:38:05 Speaker 3
aber er kam 2 Wochen später wieder, also es war nicht so schlecht, dass er nicht wieder kam, ja, war eh gut, ja, komm, gib mir ein bisschen Salz, Pfeffer, lecker, also ich, ich muss den Käse so raus.

00:38:18 Speaker 1
Der war ja damals öfters im Fernsehen, mir ging es immer auf den Sack, dass er nie was so richtig gut fand, ne, und das fand ich schade, weil da, ich glaub, da hat er auch viele sehr niedergemacht mit, mit dem ganzen Thema, ne.

00:38:29 Speaker 3
Aber er meinte das gar nicht so wahrscheinlich.

00:38:31 Speaker 1
Ja, vielleicht meinst du, meinst du, es ist so sanfter Rassismus gewesen, ne, das, nee, ist kein Folgentitel, ne, nee, machen wir nicht, ich hab es immer überlegt, mit wem bist du denn dabei jetzt hier, wir sitzen hier, wir sitzen hier mit mit Encourage, du müsstest hier ins Mikrofon sprechen, wen hast du denn.

00:38:48 Speaker 3
Dabei, ich hab hier den David, der David, hallo, David, auch, ne, das sind 3 aus dem Team, David, die Kisela und die Lara, wir sind jetzt gemeinsam hier, also 2 fehlen noch, die sind ja, wir hatten gestern ein Schlachtfest hier in. außerhalb von Düsseldorf, in Hilden, kennt ja Hilden, ja, definitiv, ja, ja, ist nett, war dort bei beim Wildmanns Catering, wir haben dort ein Schwein zerlegt und zur Gänze verarbeitet, so eine klassische österreichische Tradition. war in der kühlen Jahreszeit und wir haben das dort verwertet und war gut besucht. Wir haben da, gab es Schweineohren, Schweinerösl zu essen, da gab es Lebach, Hirn, Nieren, ein bisschen gebraten im Bauch.

00:39:24 Speaker 3
Wir haben dann im Fett was gebacken und so und wir haben uns das da ganz tapfer durch den Tag geschlagen, ging von 9 in der Früh bis 17:00 Uhr, so irgendwas, 17 18:00 Uhr. Und ja, das war ein schönes Fest, wurde. gut angenommen von den Gästen, also von dem, das ist so was, was Typisches, das gibt es bei uns in der kühlen Jahreszeit. Ich sag immer, das ist gesellschaftspolitisch sensationell, rechtlich im Graubereich, weil die immer irgendetwas zum Aussetzen haben, aber ich beschäftige.

00:40:00 Speaker 1
ich nicht, aber ich frag auch nicht. Ja, ich hab nur die, den, den Wurstkessel gesehen und da war, waren das Möhren, die mit drin schwammen. Ja, Saufutter, ja, genau, Saufutter. Und hab ich gedacht, ach, das sieht aus wie bei den Viechern früher.

00:40:13 Speaker 3
Ja, ja, ja, ist ja auch so, also nur, dass wir die Viecher durch Gäste ersetzt haben und durch Süß. Ja.

00:40:19 Speaker 1
die Zahlen auch besser, definitiv, ja, aber Saultanz, das müssen wir uns mal antun, definitiv.

00:40:25 Speaker 3
Kommt mal, kommt mal, aber der rennt nicht gerne, nimm jemand anderen mit.

00:40:28 Speaker 1
Ne, ja, ja, am liebsten nehm ich ja meine Frau mit. Ja, ja, die wird schon nett sein. Ja, definitiv, wenn sie mich erträgt, auf alle Fälle, ja, und nee, mein Freund Peter aus, aus der Wachau, der wohnt jetzt in der Wachau, der hat mir. dein dein Restaurant gezeigt, aber wie gesagt, wir waren halt da, wo es halt nichts gab, ne, ja, so ist halt, da musst du wieder hin, Mensch, was gehst du wieder hin, O. K., ja, nee, super, ich bedanke mich für die deutsche Gastfreundschaft, du, vielen Dank, Markus, auf Schnaps, danke, wir sind happy, dass wir überhaupt hier sein dürfen, weil es war bis vor 10 Minuten vor unserem Podcast noch nicht so richtig klar, wo wir sind und dafür haben wir eigentlich eine optimale Location hier, finde ich, und zwar.

00:41:07 Speaker 1
Eigentlich da hab ich mich jetzt erst warmgequatscht, wir müssen uns noch irgendjemanden suchen, mit dem wir noch Podcast machen. Ja, es gibt genug Loser hier, so und ja, genau.

00:41:16 Speaker 2
O. K., vielen Dank noch, herzlichen Dank, danke, danke, Bernd, der Praktikant, ne, Tom, danke, danke.

00:41:24 Speaker 1
Ja, Karsten Beck ist.

00:41:26 Speaker 2
Er, reingerauscht, rausgerauscht, aber beeindruckende Type, finde ich, also echt, der hat es drauf, oder.

00:41:32 Speaker 1
Ich bin wirklich den Showflow hier abgerannt und dann sagt er, du bist ja auch dick genug, also das ist schon echt gemeint.

00:41:36 Speaker 2
Ja, doch, der kriegst direkt erstmal einen von Latz, da weißt du, wo du dran bist. Ich hätte so viele Fragen noch gehabt, ne, aber es ist so, auf der Messe ist es halt, da geht es halt zacki zacki weiter.

00:41:47 Speaker 1
Ja, ich bin aber zufrieden, dass wir ihn gekriegt haben, weil wir haben einige angefragt. unter anderem möchte ich unbedingt, jetzt habe ich den Namen schon wieder vergessen, die Kollegin, die Dallmayr ist, ah, O. K., ja, jetzt hast aber, aber sie hat nicht geantwortet, ne, ne, aber einer, der uns immer wieder hört, den haben wir heute als Showpraktikant dabei, das ist der Tom, hallo Tom, hallo, du musst deinen, Tom Schwab, Tom Schwab, ja, und weißt, warum der uns hört.

00:42:19 Speaker 2
Nee, weil das, das wirst du mir jetzt verraten.

00:42:21 Speaker 1
Wie viel Folgen hast du denn gehört.

00:42:23 Speaker 5
Also, ich bin eigentlich schon seit der Folge 1, wo wir es mit dem, mit dem Ralf schon gemacht haben, schon immer dabei, bis auf ein paar wenige, wer weiß, aber seit Folge 1.

00:42:32 Speaker 1
Respekt. Ja, absolut. Die hast du noch nicht mal alle gehört. Nee, definitiv nicht. Ja, und du bist aber selber auch als Koch unterwegs, ne.

00:42:41 Speaker 5
Genau, ich bin gelernter Koch, habe in der klassischen Hotellerie in der Mövenpick Hotelgruppe schweizerische, sagen wir es mal so, in Stuttgart gelernt. Ja, und immer mal wieder ein paar Stationen zwischendurch gehabt. Genau.

00:42:54 Speaker 1
Weil wir haben nämlich festgestellt, er hat mich schon bekocht, Mövenpick. Ja, genau. das war am Flughafen, was gab es denn definitiv meistens irgendwas mit Rösti, Züricher Schnitzel, wobei ich mochte die Schnitzel da auch immer sehr gern, aber das hat, da hat viel nachgelassen, sagen wir es mal so, na, war schön, dass du dabei bist und ich hoffe, du hast heute ein bisschen Spaß bei der Rolin Pin Convention, wir, er hatte mich angeschrieben, hatte uns angeschrieben und dann haben wir beide gesagt, O. K., kein Mensch, komm doch dazu,

00:43:25 Speaker 1
dann haben wir auch jemanden, der unseren Kram trägt, den Tag über, ist ja Praktikant, ne, und von mir aus sehr gerne das so machen, der Showpraktikant, genau wie Elton, der kann eine große Karriere draus werden, also das ist, die einen sagen so, die anderen so, aber O. K., ich hab aber auch darauf verzichtet, da den Soul Food Passionist, das T-Shirt Praktikant drauf zu schreiben. Ja, danke, ne, ja, vor allem hätte ich doof gefunden, ne. Also insofern, schön, dass du dabei bist.

00:43:48 Speaker 5
Danke, dass wir dabei sein.

00:43:49 Speaker 1
Wir gucken mal, wen wir uns noch angeln können, hier, wir laufen rum und mit dem großen Netz, ne, über wen wir es werfen können und irgendwen kriegen wir. Und noch mal danke an Rohlingpin, dass ihr uns hier so supported. Das ist wirklich toll, dass wir hier praktisch im im Backstage Bereich in der Rednerlounge sitzen können und Podcasts machen können und deswegen noch mal danke an Jürgen und das ganze Team. Insbesondere an Julia, die uns da geholfen hat. Und jetzt gehen wir mal gucken, wen wir noch kriegen für euch und wenn nicht, es gibt da noch den ein oder anderen, mit dem wir uns noch unterhalten möchten. Ich bin gespannt.

00:44:20 Speaker 1
Ja, ich auch. Bis dahin. Also in diesem Sinne, bis später mal. Tschüss. Danke fürs Zuhören bei den Soul Food Passionistas. Ihr könnt uns erreichen unter info@soulfoodpassionistas.de. Also wenn ihr uns supporten wollt, unterstützen wollt oder einfach nur ein paar Tipps loswerden möchtet, Immer her damit. Und auch Kritik ist natürlich gern genommen. Nur so können wir wachsen. Und in diesem Sinne bleibt uns gewogen. Wir hören uns an dieser Stelle und empfiehlt uns weiter. Ciao, ciao.